Kategorie: Thailand 2018 April bis Mai (Seite 1 von 3)

One night in Bangkok

Heute Morgen checkten wir gegen 8 Uhr im Hotel in Phitsanulok aus, um uns auf den Rückweg nach Bangkok zu machen. Der letzte Tag bevor es morgen dann mit dem Flieger zurück nach Deutschland geht.

Die gut 6 Stunden Fahrzeit waren ok, da wir am Schluss der Route relativ freie Fahrt durch Bangkok hatten.

*Werbung* Unser Hotel „Summit Windmill Golf Residence“ lag in der mit Wachpersonal gesicherten Wohnanlage „Windmill Village“ in dem Stadtteil Bang Na von Bangkok.

Hier bin ich fast vom Hocker gefallen was hier für Villen mit zugehörigem Fuhrpark stehen. Ein krasser Gegensatz zu den Wohnhäusern die wir teilweise im ländlichen Bereich oder auch in Bangkok gesehen haben.

Das Hotel war dann auch dementsprechend luxeriös. Über Booking.com hatte ich für günstige 88 EUR eine Übernachtung inkl. Frühstück für 2 Personen in einem 115 (!!!) Quadratmeter-Zimmer, der sogenannten „Sky Suite One Bedroom Residence“, ergattern können.

Vom 7. Stock aus hatten wir einen hervorragenden Blick über den Golfplatz und einen Teil der Skyline von Bangkok.

Chinesischer Tempel & Fledermäuse

Nun war der da, der letzter Tag in Phitsanulok und da sahen wir uns am Vormittag noch ein paar Sehenswürdigkeiten an, die ich bisher noch nicht gesehen hatte.

Zuerst einen noch nicht ganz fertig gestellten Tempel in der Nähe der Straße wo am Wochenende immer der Nachtmarkt stattfindet. Auch fuhren wir über die Straße wo sonst dieser Nachtmarkt mit all seinen Ständen beheimatet ist. Unglaublich wie die Straße so leergefegt aussieht.

In der Nähe vom Haus von Jom‘s Mutter schauten wir uns noch den Big Buddha am Tempel „Wat Sa Mai Daeng“ an. Warum dieser wirkliche dicke und satte und daher sehr zufriedend ausschauende Buddha ein großes Loch an der stelle seines Bauchnabels hatte, konnte mir jedoch keiner erklären.

In der Mittagszeit sind wir dann mit Jom’s Mama und Bruder zum chinesischen Tempel „Rongjsaitehoktaong“ nach Wang Thong gefahren. Dieser Tempel bzw. dieses Begegnungszentrum ist etwas 25 Minuten östlich von Phitsanulok gelegen und durfte ich schon bei meinem letzten Besuch kennenlernen. Dort kann jeder Besucher kostenlos am veganen Buffet essen (Spenden sind natürlich gerne gesehen) und die Auswahl an Speißen ist wirklich groß und es schmeckt sehr gut.

Nachdem wir uns dort am Buffet gestärkt hatten, fuhren wir gemeinsam zu der Ananas-, Mango- und Kautschuk-Plantage von Jom’s Mama. Die große Plantage bzw. Farm ist direkt im Nationalpark Thung Salaeng Luang gelegen.

Ananas- und Mango-Plantage

Dort konnte ich mir zum ersten mal ganz aus der Nähe anschauen wie Mangos und Ananas angebaut werden und wachsen. Eine Ananas zum Beispiel braucht ungefähr ein Jahr bis sie geerntet werden kann. Interessant war auch wie der Kautschuk aus den Baumrinden gewonnen wird.

Von der Plantage aus fuhren wir dann am späten Nachmittag nach Ban Mung, ein kleines Dorf welches auch noch im Natioalpark liegt. Allein Landschaftlich ist es einen Ausflug hier hin Wert. Die hoch aufragenden Sandsteinfelsen, die teilweise grün bewachsen sind, erinnern stark an die Felsen an der Küste um Krabi.

Bekannt ist dieser kleine Ort jedoch für ein allabendlich stattfindendes Spektakel. Wenn die Dämmerung einsetzt, verlassen Millionen von Fledermäusen die in den Felsen liegenden Höhlen zum jagen. Ein tolles Naturschauspiel.

Leider standen wir am Anfang an einem dann doch ungünstigen Standort, von dem aus man normalerweise einen perfekten Blick auf die ausschwärmenden Fledermäuse und den Felsen hat. Diesmal jedoch zogen die Fledermäuse tiefer hinaus aus ihrem Versteck. Um doch noch einen Blick auf die Schwärme zu erhaschen, mussten wir unseren Standort wechseln. Leider ist durch die fortschreitende Dämmerung dann nur noch sehr dunkles Bildmaterial entstanden.

Aber ein toller Anblick war das allemal.

Wat Yai & Nachtmark in Phitsanulok

Am Vormittag war ich zum ersten Mal in einer thailändischen Bäckerei bzw. Konditorei. Wir wollten eigentlich nur eine ganz normale Torte zum Kaffee am Nachmittag für Jom‘s Familie kaufen. Dabei fielen mir jedoch auch etwas skurrile Torten in der Kuchentheke auf!

Für mich hatte Jom‘s Mutter auch noch etwas spezielles vorbereitet. „Khao Newo Mamuang“, Mamgo mit Klebereis und Kokosmilch. Der Klebereis diesmal zusätzlich in der schwarzen Variante, der zudem noch gesund sein soll. Sehr lecker und kann ich jedem empfehlen das mal zu probieren.

Khao Newo Mamuang / Mango mit Klebereis und Kokosmilch

Am späten Nachmittag schauten wir uns in der Abenddämmerung noch den Tempel „Wat Yai“ in der Innenstadt von Phitsanulok an.

Danach ließen wir uns natürlich den großen, traditionellen Nachtmarkt in der Innenstadt, mit der nicht enden wollenden Walking Street, nicht entgehen. Dieser findet jedes Wochenende am Samstagabend in Phitsanulok statt.

Nachtmark in Phitsanulok

Victoria Wasserlilienpark in Phitsanulok

Heute hatten wir nicht viel vor und ließen den Tag gemächlich angehen. Jedoch schauten wir uns den „Victoria Wasserlilienpark“ in Phitsanulok an. Leider war der Eigentümer des Parks gerade dabei alte Wasserlilien durch neue zu ersetzen, daher war die ganze Pracht nicht zu erkennen. Aber man konnte ungefähr erahnen wie schön die Teiche mit voller Pflanzenpracht aussehen. Bemerkenswert fand ich auch, dass die Wasserlilienblätter eine Tragkraft von bis zu 100 kg haben.

Auf dem Anwesen gab es auch leckere Baumfrüchte. Die Rukam-Frucht (sah aus wie eine Kirsche, aber kernlos) war in Kopfhöhe, reif und hatten es mir angetan. Sehr lecker vom Geschmack und ausreichend vorhanden. Aber auch viele Gacfruchtpflanzen (oder auch Baby-Jackfruit genannt) wie auf den Bildern unten in der Dia-Show.

Ich muss hier auf jeden Fall nochmal hin, wenn die Wasserlilien wieder den ganzen Teich bedecken.

Fahrt nach Phitsanulok

Und am Morgen, gleich nach dem leckeren Frühstück (es gab zusätzlich nochmal eine Mango), die nächste Überraschung von Natth. Kurz vor dem auschecken fragten wir Natth, ob er ein Foto von uns am Frühstückstisch direkt am Klong machen könnte. Klar machte er das und mit seiner eigenen Kamera machte er gleich noch eins für sich. Warum erfuhren wir dann kurz bevor wir abreisten. Natth überreicht uns ein auf die Schnelle gemaltes Porträt von uns beiden. Das war natürlich sehr rührend, denn damit hatten wir nicht gerechnet!

Dann hieß es aber wieder ab ins Auto und für die letzten paar Tage in Jom‘s Heimatstadt Phitsanulok. Die Fahrt dorthin dauerte circa 6 Stunden. Aber auch hier hatte ich drei Zwischenstopps eingeplant, da ich mich vorher über Google Earth nach Sehenswürdigkeiten auf der Route umgesehen hatte.

Alle drei Ziele lagen in der Umgebung von U Thong in der Provinz Suphan Buri. Das erste Ziel “Bhutsaya Khiri Suvarnabhumi Big Buddha“ befindet sich aktuell noch im Bau, steht aber kurz vor der Fertigstellung. Ein riesengroßes Buddha-Abbild wurde in einem Steinbruch in Stein gemeißelt.

Nicht weit davon entfernt, malerisch an einem kleinen Berg gelegen, schauten wir uns dann die Tempelanlage „Wat Khao Phra Sri Sanphet“ an. Kaum hatten wir die ersten paar Stufen zum Tempel erklommen, begrüßte uns ein Pfau in voller Pracht. Immer wieder präsentierte er sein Federkleid und richtete sich nach unserer Kamera aus. Als ob er von den anderen Sehenswürdigkeiten ablenken wollte. Denn auf der ersten Etage der Tempelanlage gab es eine große, liegende Buddha-Statue in einer Höhle zu sehen. Weitere tierische Bewohner, nämlich Fledermäuse, waren hier auch zuhause.

Wat Khao Phra Sri Sanphet / U Thong

Zur zweiten und obersten Ebene des Tempels kam man über eine steile Naga-Treppe. Von oben hatte man einen schönen Ausblick und konnte auch wieder die in den Fels gemeißelte Buddha-Statue aus einer ganz anderen Perspektive in der Ferne sehen.

Danach ging es weiter zum Tempel „Wat Khao Di Salak“ der etwa 8 Kilometer nördlich von U Thong liegt. In diesem Tempel gibt es einen Fußabdruck Buddhas in einem roten Sandstein eingearbeitet. Archäologen vermuten, dass der Fußabdruck ein Kunstobjekt des Dvaravati-Stils ist, der auf das 9. bis 11. Jahrhundert zurückgeht. Von der Plattform aus, auf der Tempel errichtet wurde, hat man auch einen beeindruckenden Ausblick über die Umgebung U Thong.

Wat Khao Di Salak / U Thong

Über eine Treppe hatte man noch die Möglichkeit einige Meter den Berg hinauf zu gehen, auf eine kleine Felsformation, von der aus man einen noch schöneren Überblick auf die umliegende Landschaft hatte.

Im unteren Bereich sahen wir dann auch noch eine Affenfamilie in den Bäumen sitzen.

Dann fuhren wir weiter in Richtung Phitsanulok und machten nur noch einen kleinen Zwischenstopp an einer Garküche für ein kleines Mittagessen. Sehr lecker & günstig! Jom genehmigte sich noch ein Eis aus der Long Tan Frucht welches frisch hergestellt wurde.

Gegen 17 Uhr kamen wir dann am Hotel „D11“ in Phitsanulok an und hatten dann noch ein bisschen Zeit uns den öffentlichen Park anzusehen. Auf dem allabendlichen Nachtmarkt fanden wir dann auch noch etwas leckeres zum Essen.

Blick von der Dachterrasse des Hotels „D11“ auf die Stadt Phitsanulok

Damnoen Saduak Floating Market in Ratchaburi

Heute machten wir uns am frühen Morgen auf die gut 3-stündige Fahrt nach Ta Luang im Landkreis Damnoen Saduak (Provinz Ratchaburi) zu den schwimmenden Märkten. Da wir erst so gegen 11:30 Uhr ankamen, waren Gott sei dank nicht mehr so viele Boote mit Touristen in den Klongs (Wasserstraßen) unterwegs. Im Internet kann man recht viele negative Berichte lesen, dass es zu einer Touristenabzocke verkommen ist und manche Besucher horrende Preise für die Bootsfahrt mit den Longtailbooten bezahlen (bis zu 2000 Bath pro Person).

Wir bezahlten für 1 Stunde / 2 Personen inkl. Parkplatz direkt am Eingang des Marktes insgesamt 800 Bath. Das war ok. Natürlich wird hier auch viel Mist und Nippes verkauft und Essen & Getränke welche man bei den Bootshändlern erwerben kann sind auch teurer als normal, aber man muss es schon mal gesehen haben.

Als die Tour durch die schwimmenden Märkte zu Ende war, genehmigten wir uns ein kleines Mittagessen an einer Garküche auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft. Danach ging’s weiter und auf der Strecke schauten wir uns auch noch einen kleinen Tempel direkt an einem Klong an.

*Werbung* Nach dem Tempel machten wir uns weiter  zu unserer heutigen Unterkunft, dem „Baan Thai Damnoen Canal House“.Erneut hatten wir einen Glücksgriff mit unserer bereits im Internet über „CHECK24“ gebuchten Unterkunft. Unser Bungalow lag direkt an einem Klong und unser Gastgeber Natth war ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch. Er hat uns viel zur Umgebung erklärt und er und seine Frau haben unseren Aufenthalt wirklich zu etwas Besonderem gemacht. Zudem ist Natth auch noch Künstler und man kann seine selbstgemalten Bilder, oft Motive aus der näheren Umgebung, kaufen.

Als wir am frühen Abend von einem kleinen Ausflug, mit den kostenlos angebotenen Fahrrädern des Resorts, durch die Kokosnussplantagen (aus dieser Region kommen übrigens die besten Kokosnüsse Thailands) zurückkamen, brachte uns Natth eine frische Mango. Das war ungelogen die beste Mango die ich je in meinem Leben gegessen habe. Süß, saftig und unglaublich vom Geschmack, ganz anders als wie ich es in Deutschland von Mangos aus dem Supermarkt gewohnt war.

Sai Yok Yai Wasserfall

Da wir uns gestern den „Sai Yok Noi“ Wasserfall angesehen haben und der ja als „klein“ benannt ist, wollten wir uns heute noch den „Sai Yok Yai“ Wasserfall im gleichnamigen Nationalpark anschauen.

Der Eintritt beträgt hier 300 Bath für Erwachsene und 30 Bath extra, wenn man mit dem Auto reinfährt. Thailänder zahlen 100 Bath Eintritt.

Sai Yok Yai Wasserfall & Hängebrücke

Insgesamt war ich enttäuscht vom Wasserfalll. Weil er zum einen nur wenig Wasser führte und es dadurch auch keinen richtigen Bereich zum schwimmen gab. Der eigentliche Wasserfall läuft in den River Kwai. Aber ok, dass ist jammern auf hohem Niveau. Wir sind bei dem was wir bisher auf der Tour gesehen haben wohl zu verwöhnt!

Wir haben uns dann dazu entschieden, nachdem wir ein paar Fotos gemacht haben, wieder zum Wasserfall „Sai Yok Noi“ zu fahren, weil man dort wenigstens im unteren Bereich baden konnte.

Dort verbrachten wir dann den Tag bis zum späten Nachmittag, da wir dort auch gut mit Essen und Getränken verpflegt waren. Dann überraschte uns jedoch ein heftiger Regenschauer, aber wir konnten uns glücklicherweise mit anderen Einheimischen und reichlich Essen in eine nahegelegene Schutzhütte in die Trockenheit retten. Sobald der Regen dann einigermaßen nachgelassen hatte, fuhren wir wieder ins Resort.

Sai Yok Nationalpark

Da unser Resort direkt im Sai Yok Nationalpark liegt, waren die Wege zu den Sehenswürdigkeiten relativ kurz.

Als erstes haben wir uns den Hellfire Pass angesehen, der über einen Trail erreichbar ist. Dazu stehen auch kostenlose Audioguides am Eingangsbereich bereit. Zu den bestimmten Abschnitten des Trails hört man dann teilweise auch Augenzeugenberichte von ehemaligen Kriegsgefangenen im O-Ton.

Hellfire Pass / Sai Yok Nationalpark

Auf jeden Fall ist es bedrückend, wenn man sich vorstellt unter welchen Bedingungen im 2. Weltkrieg dieser Streckenabschnitt der Burma Railway (Death Railway) durch alliierte Kriegsgefangene gebaut und bei tropischen Temperaturen durch die Felsen getrieben wurde. Aber auch landschaftlich ist dieser Trail sehr reizvoll.

Danach fuhren wir zur Lawa Cave. Da wir mit dem Auto unterwegs waren und auch einen Navi hatten, war die Höhle recht einfach zu finden, da wir einfach zum River Kwai Resotel Resort navigieren mussten. Möglich wäre es jedoch auch mit einem Longtailboot vom Resotel Resort Pier überzusetzen oder von jedem anderen Pier in der näheren Umgebung. Vom Resotel Resort war die Höhle nicht mehr weit und gut ausgeschildert.

Lawa Cave

Auf dem Weg zurück ins Resort kamen wir noch an dem Wasserfall „Sai Yok Noi“ vorbei. Wie der Name „Noi“ schon sagt, ein relativ kleiner Wasserfall, dafür aber sehr schön und gut ohne langen Fußmarsch zu erreichen. Im oberen Bereich ergießt sich der Wasserfall, läuft dann über ein paar Felsen in ein Pool in dem man schwimmen kann. Der obere Bereich des Wasserfalls eignet sich sehr schön als Naturdusche und ist zudem sehr erfrischend kühl. Wenn man unten in den Pool steigt sollte man etwas aufpassen, da die Steine dort recht glitschig sind.

Sai Yok Noi Wasserfall

Sangkhlaburi

Heute Morgen sind wir sehr früh aufgestanden, da wir um kurz nach 6 Uhr bei einer Mönchs-Zeremonie in Wang Kha dabei sein wollten.

Wang Kha ist ein Mon-Dorf welches auf der anderen Seite des Flusses von Sangkhlaburi liegt. Die Mon sind ein Bergvolk aus Myanmar und die Grenze von Myanmar ist gerade mal 20 km entfernt. Die Mon waren unter den vielen Menschen hier direkt zu erkennen, da sie ihre Gesichter mit Thanaka, eine gelblich-weiße Paste aus fein geriebener Baumrinde, bestrichen und verziert hatten.

Beide Orte verbindet die Saphan Mon, eine in den achtziger Jahren mit Handarbeit errichtete, über 400 Meter lange Holzbrücke die von den Bergvölkern als Handelsweg genutzt wird. Sicherlich ist sie Thailands längste Holzbrücke und angeblich die zweit längste Holzbrücke der Welt. Und auf jeden Fall ist es sehr spannend über diese Brücke zu gehen.

Saphan Mon

Nachdem wir die Brücke überquert hatten und Wang Kha erreichten, sah man schon die ersten Stände mit vorbereiteten Essensgaben für die Mönche. An diesem traditionellen Mönchs-Tag sitzen oder stehen die Leute im Spalier, und eine Reihe Mönche schreitet vorbei und ihnen werden die Almosen überreicht.

Danach sind wir noch etwas über den Markt geschlendert und konnten das ein oder andere sehr günstige Souvenir ergattern, da man hier noch richtig handeln konnte. Nun war auch die Brücke nicht mehr ganz so mit Menschen überfüllt und wir konnten gemütlich über die Brücke zurück nach Sangkhlaburi gehen.

Im Kingfisher House, unsere Unterkunft, bedienten wir uns jetzt erst einmal am Frühstücksbüffet mit reichlich frischen, exotischen Früchten und leckeren chinesischen Croissants, denn es war ja erst kurz nach 8 Uhr.

Gut gestärkt checkten wir im Resort aus und fuhren nun noch zum nahegelegenen Tempel „Wat Wang Wiwekaram“. Dieser Tempel wurde von dem mittlerweile verstorbenen Mönch Phara Uttama erbaut, einem der bedeutendsten Mönche Thailands und dieser Mönch wird auch heute noch von den Mon sehr verehrt.

In kurzer Distanz zu diesem Tempel liegt dann auch der „Chedi Buddhakhaya“ den wir uns dann natürlich auch noch angesehen haben.

Von diesem Chedi aus machten wir uns auf die Fahrt in den 140 Kilometer entfernten Sai Yok Nationalpark, wo dann auch unsere nächste Unterkunft für die nächsten drei Übernachtungen liegen wird. Auf der gut zweistündigen Fahrt machten wir dann auch die ein oder anderen spontanen Entdeckungen und Zwischenstopps.

Wie zum Beispiel der „Wat Pa Tham Sukho“, ein kleiner Tempel in einer kleinen Höhle, die auch von ein paar hundert Fledermäusen bewohnt wird.

Oder der kleine Wasserfall „Kroengrawia“ im Khaolaem Nationalpark.

Kroengrawia Wasserfall

Und kurz vor der Ankunft in unserem Hotel entdeckten wir noch einen einheimischen Markt, auf dem ich zum ersten Mal an einem frischen Zuckerrohr kosten konnte. Üblicherweise werden die Zuckerrohrstangen in einer Maschine gepresst und dann als frisch gepresster Saft angeboten. Aber man kann auch drauf rum kauen und so den Zuckersaft genießen.

*Werbung* Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser Hotel „Home Phutoey River Kwai Resort“. Direkt am Fluss River Kwai im Nationalpark Sai Yok gelegen. Auch dieses Hotel war mitten in den Dschungel und in einen exotischen Garten integriert. Netterweise hatte man uns, wegen einer größeren thailändischen Gruppe, die wohl hier ihren  Betriebsausflug mit Live-Musik und Karaoke machte, etwas abseits in ein Delux-Bungalow mit eigener Terrasse am See, kostenlos upgegradet. 

Allerlei exotische Tiere waren auch hier zuhause. So sahen wir jeden Morgen einen jungen Waran an einem Baumstumpf an unserer Terrasse, Fische, diverse kleine Echsen, Frösche, bunte Schmetterlingen und Vögel.

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