Schlagwort: Wat Yai

Mit dem Fahrrad durch Phitsanulok

Vor ein paar Tagen habe ich mir hier ein Mountainbike gekauft. War ein Schnäppchen beim Tesco Lotus Supermarkt, für umgerechnet ca. 118 € war dieses Bike um 50% reduziert zu bekommen. Heute Vormittag bin ich damit mal alleine quer durch Phitsanulok geradelt. Zu Beginn meiner Tour hat ein Mönch am Tempel mich beim vorbeifahren mit reichlich heiligem Wasser gesegnet. Damit konnte also nichts mehr schief gehen!

Ich bin dann als erstes noch mal zum Tempelfest am “Wat Yai“ geradelt und da einmal ganz in Ruhe über den Markt geschlendert, da noch nicht so viele Leute unterwegs waren. Dort habe ich dann für günstiges Geld eine Gürteltasche und ein Ersatz-Schutz-Case für mein iPhone erstanden. Und wo ich dann schon einmal dort war, habe ich mir auch den „Wat Yai“ noch einmal von innen angesehen.

Dann bin ich noch auf die gegenüberliegende Straßenseite zu einem der ältesten Tempel von Phitsanuloks, dem “Wat Ratchaburana“, gefahren.

Danach bin ich dann noch etwas die Uferpromenade am Nan-River heruntergefahren.

Als nächstes lag der „Lak Müang“ auf meinem Weg, den ich bisher noch nie aus der Nähe betrachtet habe. 

“Lak Müang“ oder „Stadtpfeiler“ befinden sich in den meisten Provinz-Hauptstädten Thailands. Meist sind sie in einem Schrein angeordnet, wo man sich die Wohnstatt der Geister vorstellt, die die Stadt beschützen. Die “Lak Müang“ werden von den Stadtbewohnern hochverehrt. Gerüchte wurden überliefert, nach denen es bei der Errichtung einer “Lak Müang“ zu Menschenopfern gekommen sein soll. Alte Leute erzählen, dass sowohl in Trat als auch in Ratchaburi zwei Menschen mitsamt der Säule lebendig eingegraben wurden. (Quelle: Wikipedia)

Nun fuhr ich weiter den Nan-River hoch um zunächst den Tempelruinen von “Wat Wihan Thong“ einen Besuch abzustatten. Dieser Tempel wurde vermutlich  im 15. Jahrhundert als königlicher Tempel erbaut und ist mit dem naheliegend, ehemaligen Chandra-Palast verbunden, der im Moment ausgegraben und wiederhergestellt wird.

Das ganze Areal an dem Tempel und um den ehemaligen Palast wurde mit einem neuen Fahrradweg ausgestattet und so war es ein einfaches die Ruinen und Ausgrabungen des Palastes anzuschauen. Auch zum Schrein von König Naresuan konnte man über den Fahrradweg fahren.

Vom Schrein aus fuhr ich weiter nördlich die Uferpromenade entlang. Durch Zufall entdeckte ich das Militärmuseum der 4. Infanterie Division der thailändischen Streitkräfte. In einem schön angelegten Park waren einige alte Militärgerätschaften ausgestellt.

Tempelfest am Wat Yai

Aktuell gibt es in Phitsanulok wieder das diesjährige Tempelfest. Rund um den bekannten Tempel “Wat Yai“ hat sich daher eine große Anzahl von Marktständen versammelt. Anlässlich des Tempelfestes wurde der Tempel in unterschiedlichen Farben angeleuchtet.

Wir haben den Großteil des Abends dort verbracht, allein schon um uns mit allen möglichen Speisen zu versorgen. Wobei das bei solch einem Überangebot an Auswahl nicht so ganz einfach war.

Wat Yai Phitsanulok

Drei sehr schöne Wochen neigen sich dem Ende zu und zum Abschluss sind wir heute noch mal in die Innenstadt von Phitsanulok gefahren.

Dort haben wir den Tempel „Wat Phra Si Rattana Mahathat“, oder auch kurz „Wat Yai“ genannt, was soviel bedeutet wie „Großer Tempel“. Groß deshalb, weil es ein königlicher Tempel erster Klasse ist.

Große Bedeutung hat dieser Tempel allein schon deshalb, weil in der Tempelanlage ein in ganz Thailand hochverehrtes Buddha-Bildnis steht, der Phra Phuttha Chinnarat.

Im Moment wird die Tempelanlage von außen renoviert, daher finden sich im Moment nur im Inneren des Tempel schöne Fotomotive.

Wat Yai & Nachtmark in Phitsanulok

Am Vormittag war ich zum ersten Mal in einer thailändischen Bäckerei bzw. Konditorei. Wir wollten eigentlich nur eine ganz normale Torte zum Kaffee am Nachmittag für Jom‘s Familie kaufen. Dabei fielen mir jedoch auch etwas skurrile Torten in der Kuchentheke auf!

Für mich hatte Jom‘s Mutter auch noch etwas spezielles vorbereitet. „Khao Newo Mamuang“, Mamgo mit Klebereis und Kokosmilch. Der Klebereis diesmal zusätzlich in der schwarzen Variante, der zudem noch gesund sein soll. Sehr lecker und kann ich jedem empfehlen das mal zu probieren.

Khao Newo Mamuang / Mango mit Klebereis und Kokosmilch

Am späten Nachmittag schauten wir uns in der Abenddämmerung noch den Tempel „Wat Yai“ in der Innenstadt von Phitsanulok an.

Danach ließen wir uns natürlich den großen, traditionellen Nachtmarkt in der Innenstadt, mit der nicht enden wollenden Walking Street, nicht entgehen. Dieser findet jedes Wochenende am Samstagabend in Phitsanulok statt.

Nachtmark in Phitsanulok
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