Schlagwort: Wat Ratchaburana

Warane & Auftaktveranstaltungen  zum Loy Krathong (Lichterfest)

Heute am frühen Morgen bin ich noch mal zum Joggen in den „Chaloem Phrakiat Park“ geradelt. Und hier ist es wie immer, ich treffe auf zahlreiche Bindenwarane. Diesmal ist mir aber ein wirklich großes und schweres Exemplar über den Weg gelaufen. Der war mindestens 3 Meter lang und wir hatten beide großen Respekt voreinander. Obwohl er mich öfters anfauchte und seinen Schwanz bedrohlich zur Abwehr anhob, kam ich nah genug ran um ein paar schöne Aufnahmen von ihm zu machen.

Dazu noch ein kurzes Video von dem „Otto“:

Am Abend sind wir dann in die Innenstadt zu den Auftaktveranstaltungen zum diesjährigen Loy Krathong entlang des Flussufers des Mae Nam Nan bzw. am „Chom Nan Chaloem Phra Kiat Park“.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an der „Chalermkwansatree School“ vorbei, mit einem schönen Schul-/Kunstprojekt an der Außenmauer dieser selbigen. Das Thema scheint also angekommen zu sein, es muss nur in ganz Thailand gehandelt werden. Es ist nämlich immer noch erschreckend zu sehen, wieviel Plastik im Meer und sonstwo rumfliegt! Zumindest in der Stadt Phitsanulok gibt es, mit deutscher Unterstützung, ein funktionierendes Anfallmanagement mit u.a. Mülltrennung.

Obwohl Loy Krathong dieses Jahr erst am 08. November ist, war schon sehr viel los. Im Park gibt es auch einen Bereich wo Massagen unter freiem Himmel angeboten werden. Hier bekam ich dann eine einstündige Fußmassage für 130 THB, was nach dem joggen am Morgen und dem ablaufen der Marktstände eine wohltuende Angelegenheit war.

Wat Ratchaburana, Wat Yai & Wat Chedi Yod Thong

Heute kam es auch wieder anders als ich dachte. Eigentlich wollte ich mir mal eine Kräuterstempel-Massage gönnen. Meine Frau rief auch hier extra bei dem Massagestudio vorher an und fragte nach und ihr wurde bestätigt dass für 300 THB diese Massage angeboten würde. Ich schwung mich also auf mein Rad und fuhr die 2,5 km in die Innenstadt. Vor Ort angekommen sagt man mir, dass man keine Kräuterstempel-Massage anbieten würde. Ich deutete mit dem Finger auf das Shop-Fenster wo groß „Herbal“ stand. Aber auch damit erntete ich nur Kopfschütteln.

Nun gut, abhaken und das Beste draus machen. Da ich nun schon mal in der Innenstadt war, wollte ich mir noch den Tempel „Wat Ratchaburana“, einer der ältesten Tempel von Phitsanulok, genauer anschauen. Dieser liegt genau gegenüber vom „Wat Yai“ und sehr markant ist der fast 600 Jahre alte Chedi aus der Zeit von König Borommatrailokanat. Er beherbergt Reliquien des Buddha, ist aber nicht begehbar. Hier war heute, nicht wie so oft, gar nichts los.

Da der „Wat Phra Si Rattana Mahathat“ (Wat Yai) direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt, wollte ich mir diesen auch noch mal anschauen. Dafür überquerte ich die „Naresuan Bridge“ um die Fußgängerbrücke am Provinzgericht zu nehmen. Wie ich später bemerkt, hätte ich auch die Promenade unter der „Naresuan Bridge“ durchqueren können.

Und auch am „Wat Yai“ hatte ich wieder Glück etwas besonderes zu sehen, denn es war örtliche Prominenz vor Ort (Inhaberin der Parfüm-Marke „Madame Fin“) und für diese wurden Buddhastatuen gegossen. Ich denke das sieht man auch nicht alle Tage, genauso wie der vor dem Tempel geparkte BRABUS.

Auf dem Rückweg habe ich am Tempel „Wat Chedi Yot Thong“ einen kleinen Zwischenstopp eingelegt. Eine recht kleine, aber interessante Tempelanlage, denn hier ist der einzige Tempel in Phitsanulok, mit einem original, 21 Meter hohen Chedi (ca. 700 Jahre alt), dessen Spitze die Form einer Lotus-Knospe aufweist, wie sie typisch für die Sukhothai-Zeit war.

Am Schluss bin ich dann wieder auf dem Nachhauseweg am „Big Happy Buddha“, mit strahlend blauem Hintergrund, vorbeikommen.

Auch von diesem ereignisreichen Tag gibt es ein Video auf meinem YouTube-Kanal:

Mit dem Fahrrad durch Phitsanulok

Vor ein paar Tagen habe ich mir hier ein Mountainbike gekauft. War ein Schnäppchen beim Tesco Lotus Supermarkt, für umgerechnet ca. 118 € war dieses Bike um 50% reduziert zu bekommen. Heute Vormittag bin ich damit mal alleine quer durch Phitsanulok geradelt. Zu Beginn meiner Tour hat ein Mönch am Tempel mich beim vorbeifahren mit reichlich heiligem Wasser gesegnet. Damit konnte also nichts mehr schief gehen!

Ich bin dann als erstes noch mal zum Tempelfest am “Wat Yai“ geradelt und da einmal ganz in Ruhe über den Markt geschlendert, da noch nicht so viele Leute unterwegs waren. Dort habe ich dann für günstiges Geld eine Gürteltasche und ein Ersatz-Schutz-Case für mein iPhone erstanden. Und wo ich dann schon einmal dort war, habe ich mir auch den „Wat Yai“ noch einmal von innen angesehen.

Dann bin ich noch auf die gegenüberliegende Straßenseite zu einem der ältesten Tempel von Phitsanuloks, dem “Wat Ratchaburana“, gefahren.

Danach bin ich dann noch etwas die Uferpromenade am Nan-River heruntergefahren.

Als nächstes lag der „San Lak Mueang“ auf meinem Weg, den ich bisher noch nie aus der Nähe betrachtet habe. 

“Lak Mueang“ oder „Stadtpfeiler“ befinden sich in den meisten Provinz-Hauptstädten Thailands. Meist sind sie in einem Schrein angeordnet, wo man sich die Wohnstatt der Geister vorstellt, die die Stadt beschützen. Die “Lak Mueang“ werden von den Stadtbewohnern hochverehrt. Gerüchte wurden überliefert, nach denen es bei der Errichtung einer “Lak Mueang“ zu Menschenopfern gekommen sein soll. Alte Leute erzählen, dass sowohl in Trat als auch in Ratchaburi zwei Menschen mitsamt der Säule lebendig eingegraben wurden. (Quelle: Wikipedia)

Nun fuhr ich weiter den Nan-River hoch um zunächst den Tempelruinen von “Wat Wihan Thong“ einen Besuch abzustatten. Dieser Tempel wurde vermutlich  im 15. Jahrhundert als königlicher Tempel erbaut und ist mit dem naheliegend, ehemaligen Chandra-Palast verbunden, der im Moment ausgegraben und wiederhergestellt wird.

Das ganze Areal an dem Tempel und um den ehemaligen Palast wurde mit einem neuen Fahrradweg ausgestattet und so war es ein einfaches die Ruinen und Ausgrabungen des Palastes anzuschauen. Auch zum Schrein von König Naresuan konnte man über den Fahrradweg fahren.

Vom Schrein aus fuhr ich weiter nördlich die Uferpromenade entlang. Durch Zufall entdeckte ich das Militärmuseum der 4. Infanterie Division der thailändischen Streitkräfte. In einem schön angelegten Park waren einige alte Militärgerätschaften ausgestellt.

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