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Wat Yai & Nachtmark in Phitsanulok

Am Vormittag war ich zum ersten Mal in einer thailändischen Bäckerei bzw. Konditorei. Wir wollten eigentlich nur eine ganz normale Torte zum Kaffee am Nachmittag für Jom‘s Familie kaufen. Dabei fielen mir jedoch auch etwas skurrile Torten in der Kuchentheke auf!

Für mich hatte Jom‘s Mutter auch noch etwas spezielles vorbereitet. „Khao Newo Mamuang“, Mamgo mit Klebereis und Kokosmilch. Der Klebereis diesmal zusätzlich in der schwarzen Variante, der zudem noch gesund sein soll. Sehr lecker und kann ich jedem empfehlen das mal zu probieren.

Khao Newo Mamuang / Mango mit Klebereis und Kokosmilch

Am späten Nachmittag schauten wir uns in der Abenddämmerung noch den Tempel „Wat Yai“ in der Innenstadt von Phitsanulok an.

Danach ließen wir uns natürlich den großen, traditionellen Nachtmarkt in der Innenstadt, mit der nicht enden wollenden Walking Street, nicht entgehen. Dieser findet jedes Wochenende am Samstagabend in Phitsanulok statt.

Nachtmark in Phitsanulok

Victoria Wasserlilienpark in Phitsanulok

Heute hatten wir nicht viel vor und ließen den Tag gemächlich angehen. Jedoch schauten wir uns den „Victoria Wasserlilienpark“ in Phitsanulok an. Leider war der Eigentümer des Parks gerade dabei alte Wasserlilien durch neue zu ersetzen, daher war die ganze Pracht nicht zu erkennen. Aber man konnte ungefähr erahnen wie schön die Teiche mit voller Pflanzenpracht aussehen. Bemerkenswert fand ich auch, dass die Wasserlilienblätter eine Tragkraft von bis zu 70 kg haben.

Auf dem Anwesen gab es auch leckere Baumfrüchte. Die Rukam-Frucht (sah aus wie eine Kirsche, aber kernlos) war in Kopfhöhe, reif und hatten es mir angetan. Sehr lecker vom Geschmack und ausreichend vorhanden. Aber auch viele Gacfruchtpflanzen (oder auch Baby-Jackfruit genannt) wie auf den Bildern unten in der Dia-Show.

Ich muss hier auf jeden Fall nochmal hin, wenn die Wasserlilien wieder den ganzen Teich bedecken.

Fahrt nach Phitsanulok

Und am Morgen, gleich nach dem leckeren Frühstück (es gab zusätzlich nochmal eine Mango), die nächste Überraschung von Natth. Kurz vor dem auschecken fragten wir Natth, ob er ein Foto von uns am Frühstückstisch direkt am Klong machen könnte. Klar machte er das und mit seiner eigenen Kamera machte er gleich noch eins für sich. Warum erfuhren wir dann kurz bevor wir abreisten. Natth überreicht uns ein auf die Schnelle gemaltes Porträt von uns beiden. Das war natürlich sehr rührend, denn damit hatten wir nicht gerechnet!

Dann hieß es aber wieder ab ins Auto und für die letzten paar Tage in Jom‘s Heimatstadt Phitsanulok. Die Fahrt dorthin dauerte circa 6 Stunden. Aber auch hier hatte ich drei Zwischenstopps eingeplant, da ich mich vorher über Google Earth nach Sehenswürdigkeiten auf der Route umgesehen hatte.

Alle drei Ziele lagen in der Umgebung von U Thong in der Provinz Suphan Buri. Das erste Ziel “Bhutsaya Khiri Suvarnabhumi Big Buddha“ befindet sich aktuell noch im Bau, steht aber kurz vor der Fertigstellung. Ein riesengroßes Buddha-Abbild wurde in einem Steinbruch in Stein gemeißelt.

Nicht weit davon entfernt, malerisch an einem kleinen Berg gelegen, schauten wir uns dann die Tempelanlage „Wat Khao Phra Sri Sanphet“ an. Kaum hatten wir die ersten paar Stufen zum Tempel erklommen, begrüßte uns ein Pfau in voller Pracht. Immer wieder präsentierte er sein Federkleid und richtete sich nach unserer Kamera aus. Als ob er von den anderen Sehenswürdigkeiten ablenken wollte. Denn auf der ersten Etage der Tempelanlage gab es eine große, liegende Buddha-Statue in einer Höhle zu sehen. Weitere tierische Bewohner, nämlich Fledermäuse, waren hier auch zuhause.

Wat Khao Phra Sri Sanphet / U Thong

Zur zweiten und obersten Ebene des Tempels kam man über eine steile Naga-Treppe. Von oben hatte man einen schönen Ausblick und konnte auch wieder die in den Fels gemeißelte Buddha-Statue aus einer ganz anderen Perspektive in der Ferne sehen.

Danach ging es weiter zum Tempel „Wat Khao Di Salak“ der etwa 8 Kilometer nördlich von U Thong liegt. In diesem Tempel gibt es einen Fußabdruck Buddhas in einem roten Sandstein eingearbeitet. Archäologen vermuten, dass der Fußabdruck ein Kunstobjekt des Dvaravati-Stils ist, der auf das 9. bis 11. Jahrhundert zurückgeht. Von der Plattform aus, auf der Tempel errichtet wurde, hat man auch einen beeindruckenden Ausblick über die Umgebung U Thong.

Wat Khao Di Salak / U Thong

Über eine Treppe hatte man noch die Möglichkeit einige Meter den Berg hinauf zu gehen, auf eine kleine Felsformation, von der aus man einen noch schöneren Überblick auf die umliegende Landschaft hatte.

Im unteren Bereich sahen wir dann auch noch eine Affenfamilie in den Bäumen sitzen.

Dann fuhren wir weiter in Richtung Phitsanulok und machten nur noch einen kleinen Zwischenstopp an einer Garküche für ein kleines Mittagessen. Sehr lecker & günstig! Jom genehmigte sich noch ein Eis aus der Long Tan Frucht welches frisch hergestellt wurde.

Gegen 17 Uhr kamen wir dann am Hotel „D11“ in Phitsanulok an und hatten dann noch ein bisschen Zeit uns den öffentlichen Park anzusehen. Auf dem allabendlichen Nachtmarkt fanden wir dann auch noch etwas leckeres zum Essen.

Blick von der Dachterrasse des Hotels „D11“ auf die Stadt Phitsanulok
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