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Von Sakon Nakhon nach Ubon Ratchathani

An diesem Morgen ging unsere Fahrt erst einmal weiter durch das Landesinnere des Isaan. Geprägt ist der Isaan durch viel Landwirtschaft, mit Kuh- und Wasserbüffelherden, Reis, Maniok, Zuckerrohr und sonstigem Gemüseanbau. Die Einwohner auf dem Land leben unter teils noch sehr einfachen und manchmal ärmlichen Bedingungen, begegneten uns aber durchweg freundlich und neugierig. Auch hatten wir keine Scheu, in selbst den kleinsten Orten, die landestypische Küche auszuprobieren. Wobei ich gestehen muss, dass ich manches erst gar nicht probieren konnte, da es zu scharf war. Selbst Jom als Thailänderin hatte manchmal ihre Grenzen bei dem Schärfegrad erreicht.

Unser erstes Ziel am heutigen Vormittag war der, auf einem kleinen Berg und wieder nahe am Mekong gelegene, Tempel “Wat Roi Phra Phutthabat Phu Manorom“ in Si Bun Rueang. Schon als wir die Provinzhauptstadt Mukdahan passierten, sah man von weitem den großen, weißen Buddha oben auf dem Berg thronen.

Oben beim weißen Buddha angekommen sahen wir, dass dieser erst vor kurzem fertig gestellt wurde. Im Inneren der großen Buddha-Statue waren die Arbeiten noch im vollen Gange. Man kann allerdings jetzt schon erahnen wie prachtvoll das Innenleben einmal sein wird. So wie es aussieht, kann man später auch weiter hinauf in den Körper des Buddha steigen.

Zudem hat man von der Terrasse der Plattform, auf der der Buddha steht, auch hier wieder einen hervorragenden Blick auf den Mekong und das umliegende Tal.

Vom Tempel aus ging es nun weiter zum, nur einen Katzensprung entfernten, Nationalpark “Phu Pha Thoep“, der auch unter dem Namen “Rocky Mountains von Thailand“ bekannt ist. Der Nationalpark besticht durch ungewöhnlich erodierte Felsformationen die zum Teil Pilzen oder Tempeln ähneln. Wir mussten hier 30 Baht an Parkgebühren für den PKW bezahlen, der Eintritt für Ausländer betrug 200 Baht und 20 Bath für Thailänder.

Den Park kann man durch einen schönen Rundweg erkunden, der auch ungeübten entgegenkommt. Allerdings sollte man bei dem Rundgang die Hitze nicht unterschätzen, genügend Wasservorrat mitnehmen und im besten Fall festes Schuhwerk tragen.

Unsere heutige Tagesroute sollte uns jedoch zu noch weiteren spektakulären Felsformationen führen. Erst einmal ging es jedoch ein wenig weiter über das Land, wo wir einen auch eher etwas ungewöhnlichen Tempel, den „Wat Bung Khi Lek“ sahen.

Reisfelder soweit das Auge reicht

In der Mittagszeit kamen wir dann in “Sam Phan Bok“ an und auch hier war wenig los. Hierbei handelt es sich um das größte Felsenriff am Mekong. Vor Ort hatten wir dann die Wahl nur mit einem Pick-up in das teilweise ausgetrockneten Flussbett nahe des Felsenriffes gefahren zu werden und auf eigene Faust die Gegend zu erkunden oder auch noch einen Guide dazu zunehmen. Wir entschieden uns für die zweite Variante, was ich auch jedem empfehlen würde, da der Guide einem die interessantesten Sachen zeigt und schnell dorthin bringt. Und die junge Dame die uns als Guide begleitete kannte sich in dem Felsenriff nicht nur sehr gut aus, sondern war auch noch eine geübte Fotografin im Umgang mit meinem iPhone.

“Sam Phan Bok“ (zu deutsch: die 3.000 Löcher) wird auch als der Grand Canyon Thailands bezeichnet. Warum 3.000 Löcher, seht selbst:

Hier gab es wieder unzählige Fotomotive und manchmal fühlte man sich wie auf dem Mond. Einfach eine überwältigende Landschaft.

Wer genug Zeit hat, kann auch eine Bootstour auf dem Mekong von diesem Ort aus machen. Da dies aber zwischen 1,5 und 2 Stunden in Anspruch nimmt, haben wir darauf verzichtet, da wir uns an diesem Tag noch andere Sachen in der Provinz Ubon Ratchathani anschauen wollten.

Die gut knappe Stunde mit unserem Guide und dem Pick-up-Transfer kostete uns 400 Baht. Ich weiß nicht ob es daran lag dass nur wenige Touristen vor Ort waren, aber preislich wurde es uns selbst überlassen was wir für die Tour zahlen wollten.

Schön war auch, dass wir Zeit hatten mit der Drohne ein paar Aufnahmen zu machen. Aus der Vogelperspektive sieht das ganze noch viel beeindruckender aus.

Nach der Tour durch das Felsenriff erfrischten wir uns kurz mit einem leckeren Kokosmilch-Mix-Getränk (Nam Maphao Phan Nom Sod) und fuhren dann weiter in die Stadt Khong Chiam um den Tempel “Wat Tham Khua Sawan“ bei perfekt zum fotografieren, tiefstehender Sonne zu besichtigen. 

Danach fuhren wir weiter zum Tempel “Wat Khong Chiam“ wo der Zusammenfluss von Moon-River und Mekong erfolgt. Der Punkt, wo sich die beiden Flüsse vereinigen nennt sich „Zwei-Farben-Fluss“, denn je nach Fließrichtung und Wasserstand können normalerweise deutlich die unterschiedlichen Verfärbungen der zwei Flüsse beobachten werden. Leider war der Wasserstand aufgrund der Trockenheit zu niedrig, so dass wir dieses Phänomen nicht mitverfolgen konnten.

Bei einsetzender Dämmerung und später schönem Sonnenuntergang fuhren wir weiter zu unserem heutigen Hotel in die Provinz-Hauptstadt Ubon Ratchathani. Bevor wir dort ankamen versorgten wir uns noch auf einem lokalen Markt für unser Abendessen.

*Werbung* Als wir dann in unserem Hotel “Nartsiri Hotel & Residence“ am Abend in Ubon Ratchathani eincheckten, trauten wir unseren Augen kaum, dass wir über das Vergleichsportal Check24 ein solches Schnäppchen gemacht hatten. 

Auf der Buchungsbestätigung stand tatsächlich nur 17,87 EUR inklusive Frühstück für 2 Personen, kostenfreier Parkplatz und gratis Wasserflaschen auf dem geräumigen Zimmer. Was will man mehr?

Von Chiang Khan nach Bueng Kan

Diesen Tag begannen wir recht früh, da wir den Mönchen am Morgen Opfergaben direkt auf der Straße an unserem Hotel übergeben wollten. Da wir sowieso früh auf unsere nächste Etappe starten wollten, kam uns das ganz gelegen.

Nachdem die Mönche gegen 7 Uhr die Opfergaben entgegengenommen hatten, nahmen wir unser Frühstück im Hotel ein und brachen kurz darauf auf.

Der größte Teil unseres weiteren Routenverlaufes, bis zur nächsten Stadt Nong Khai, ging größtenteils am Mekong entlang.

Dort trafen wir dann auch bei einem kurzen Fotostopp auf ein Ehepaar aus Kanada, die mit einem Tandem (Liegesitz-Sattel-Kombination Modell PINO, lustigerweise von dem deutschen Fahrradhersteller HASE BIKES) Thailand durchquerten. Bereits jetzt hatten sie schon etwas mehr wie 2.700 Kilometer auf ihrem Tacho, Hut ab!

Unseren nächsten größeren Stopp vor Nong Khai planten wir an dem Tempel “Wat Pha Tak Suea“ bei Pha Tang ein, an dem kürzlich eine gläserne Skywalk-Plattform fertiggestellt wurde. Von dort aus hat man einen schönen Blick hinab auf den Mekong und das gegenüberliegende Grenzgebiet von Laos.

Bevor wir Nong Khai erreichten, machten wir einen Halt für ein kleines Mittagessen an einer Garküche am Straßenrand in Ban Mo, welches von Schülern einer nahegelegenen Schule gut besucht war. Wir bestellen zwei Nudelsuppen die sehr lecker waren. Generell kann man sagen, dass die kleinen Garküchen die gut besucht sind, bisher nie ein Reinfall für uns waren.

Kurz nach dem Mittagessen erreichten wir dann auch die Stadt Nong Khai, von der ich aber mehr erwartet hatte und eher enttäuscht war. Daher auch nur ein Foto von der jedoch recht schön gestalteten Uferpromenade.

Uferpromenade von Nong Khai

Da das eigentliche Ziel in Nong Khai für uns ein anderes gewesen war, war es verschmerzlich dass uns die Stadt selbst nicht so gefallen hat. Wir wollten uns nämlich den Skulpturenpark “Sala Kaeo Ku“ anschauen. Der Eintritt für Ausländer beträgt hier 40 Baht, für Thailänder 20 Baht.

Hier überraschte uns ein sehr schön und sauber angelegter Park im Grünen, mit großen, buddhistischen Skulpturen die ein tolles Fotoobjekt waren.

Nach Nong Khai führte uns der Weg weiter nach Bueng Kan.

Dort war das Hotel “The One“ unser nächstes Übernachtungsquartier. Ein etwas außerhalb von Bueng Kan gelegenes Hotel, mit sehr geräumigen und sauberen Zimmern. Zudem kann man kostenlos das schöne Pool am Hotel nutzen, leider war aufgrund unserer späten Ankunft dieses schon geschlossen. Weiterer Vorteil vom Hotel, direkt nebenan gibt es einen großen Tesco Lotus Supermarkt.

Entlang des Mekong hatten wir auch an einigen Orten die Möglichkeit ein paar Drohnenaufnahmen von der schönen Landschaft zu machen:

Von Phitsanulok nach Chiang Khan

Heute startet unser Roadtrip in den Isaan (Nordosten von Thailand), größten Teils entlang des Mekong. Aber bevor wir die erste Etappe richtig beginnen, haben wir einen Zwischenstopp an den Kaeng Song Wasserfällen eingelegt, die wir entlang der geplanten Route passierten. Da es mitten in der Woche und noch recht früh am Morgen war, waren wir alleine dort. Keine Menschenseele weit und breit, bis auf ein paar Shop-Besitzern. Trotz der allgemeinen Trockenheit, führte der Fluss Wang Thong noch relativ viel Wasser.

Es blieb uns dann auch etwas Zeit meine dji Mavic Mini für ein paar Luftaufnahmen aufsteigen zu lassen:

Die weitere Route von der Provinz Phitsanulok in die Nachbarprovinz Loei, führte uns durch eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend. Gemütlich schlängelte sich die Straße durch die hügelige und reichlich bewaldete Region, die in Reiseführern auch gerne mal als “thailändische Alpen“ beschrieben wird. Ganz so hoch geht es hier jedoch nicht. Einen kurzen Kaffeestopp legten wir am Straßenrand gelegenen Café “The Oasis“ nahe der Ortschaft Bo Pho ein. Von der Terrasse des Cafés hatten wir einen herrlichen Panoramablick in die umliegende Landschaft. In der Tat eine Oase der Ruhe, hier kann man es eine Weile zum relaxen aushalten.

Café “The Oasis“ / Bo Pho

Danach fuhren wir weiter Richtung Nordosten, durchquerten dabei einen Teil des Phu-Rua-Nationalparks und stießen dann später automatisch auf den Mekong. Etwas was ich bisher nicht wusste, entlang des Ufers wird viel Tabak angebaut.

Unser Quartier für diese Nacht war das Hotel “Remember Loei Love“ in Chiang Khan, direkt in der Altstadt gelegen, umgeben von alten Holzhäusern in unmittelbarer Nähe des Mekong. Von der Dachterrasse unseres Hotels hatten wir einen tollen Überblick über die kleine Stadt und auch einen direkten Blick auf den Mekong.

Zuerst schauten wir uns die schön angelegte Uferpromenade an. Teilweise hatten die Einwohner direkt ihre Gärten am Ufer des Mekong angelegt und konnten hier Papaya, Salat und Kräuter für den täglichen Bedarf anpflanzen. Zudem konnten wir Jugendlichen beim traditionellen Fischen mit einem Netz zuschauen. 

Danach schlenderten wir durch die Altstadt mit ihren alten Holzhäusern, die teilweise als Hotels oder Geschäfte umgebaut wurden. Die alten Häuser machten einen sehr gemütlichen Eindruck auf uns.

Am Ende der eigentlichen Walking-Street, schauten wir uns noch den Tempel “Wat Sri Khun Muang“ an.

Das eigentliche Treiben in der Altstadt von Chiang Khan bzw. der Walking-Street ging erst nach Einbruch der Abenddämmerung los. Die Einheimischen bauten ihre Essens- und Verkaufsstände auf und die Straße füllte sich langsam mit Touristen. Wir versorgten uns dann auch an diversen Ständen mit Streetfood und konnten uns so durch verschiedenste Speisen probieren.

Den Abend ließen wir dann in der “Miss you bar“ bei einem leckeren “Singapore Sling“ (in Singapur hatten wir es leider versäumt diesen Cocktail zu probieren) ausklingen.

Von der Dachterrasse unseres Hotels konnte ich auch perfekt meine Drohne für ein paar kurze Luftaufnahmen fliegen lassen:

Victoria Wasserlilienpark in Phitsanulok

Unser heutiger Ausflug führte uns in den von Jom’s Wohnhaus nur wenige Autominuten entfernt „Victoria Wasserlilienpark“ in Phitsanulok. Diesen hatte ich bereits im Mai 2018 besucht, jedoch waren zu dieser Zeit nur weniger Wasserlilien auf dem See. Glücklicherweise sah das diesmal anders aus und es erwartete uns ein prachtvolles Bild an großen Riesenseerosengewächsen.

Das grandiose an diesen großen Schwimmblättern ist, dass sie eine Tragkraft von bis zu 70 Kilo haben. Das konnte Jom dann auch selbst ausprobieren.

An diesem Nachmittag hatte ich genügend Zeit auch mal meine dji Mavic Mini Drohne für Luftaufnahmen einzusetzen:

*Werbung* Der Wasserlilienpark ist hier zu finden:

Auf dem Rückweg habe ich mir dann noch mal eine frische Mango mit Klebereis und Kokosmilch-Sauce (Khao Niau Mamuang) gegönnt.

Chiang Rai & North Star Valley

Bevor wir uns heute auf dem Weg in Richtung Chiang Mai machten, besuchten wir den nahe am Hotel gelegenen Singha Park.

Der Park ist eigentlich eine Farm und Tierpark zu gleich, gerade für Teeliebhaber gibt es hier viel interessantes zum Anbau von Tee (insbesondere zum Oolong-Tee und chinesischen Raupenpilz-Tee) zu erfahren. Auch kann man kostenlos diese Teesorten probieren.

Wir kauften für 100 Baht pro Person ein Ticket für den Shuttle Bus, der einen dann an die jeweilig interessanten Stationen im Park bringt. Hier sollte man frühzeitig ein Ticket buchen, da diese Rundfahrten sehr gefragt und schnell ausgebucht sind. 

Die Tour durch den Park ging knapp anderthalb Stunden. Danach besuchten wir noch den auch in der Nähe gelegenen Tempel “Wat Suan Dok“.

Bevor wir uns dann auf die Weiterreise in Richtung Chiang Mai machten, besuchten wir noch einmal den Tempel „Wat Rong Khun“, weil ich ihn gerne noch einmal aus einer anderen Perspektive und Sonnenstand fotografieren wollte. Obwohl es erst 11:00 Uhr war, drängten sich schon wahnsinnig viele Menschenmassen in Richtung Eingang des Tempels. Daher schoss ich nur ein paar wenige Bilder.

Als wir zur Mittagszeit die Kleinstadt Mae Chedi passierten, machten wir einen Zwischenstopp im Zentrum und hatten ein leckeres Mittagessen zu einem günstigen Preis in einem kleinen Straßenrestaurant. Unseren Nachtisch besorgte ich in einem nahe liegenden Markt, Bananen für 15 Baht (umgerechnet circa 0,45 EUR).

Von diesen Ort etwa 13 km weiter Richtung Chiang Mai gibt es die heißen Quellen in dem kleinen Dorf Mae Chedi Mai. Von weitem sah man schon auf der rechten Seite eine Wasserfontäne von einem Geysir in die Höhe steigen. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite gab es dann die Möglichkeit in den 98° heißen Quellen Eier zu kochen. Für 20 Baht konnte man Körbchen mit rohen Hühner- oder Wachteleiern erwerben, um diese dort zu kochen. Die Hühnereier benötigen 5 Minuten, die Wachteleier nur 3 Minuten.

Die Eier waren auch nach den drei bzw. fünf Minuten auf den Punkt gar gekocht. Wir fuhren dann weiter auf unserem Weg nach Pong Yaeng (Landkreis Mae Rim) und begegneten wieder mal den ein oder anderen Kuriositäten auf der Straße.

*Werbung* Unser heutiges Ziel und (das kann man schon vorwegnehmen) Highlight unserer Reise, war eine Übernachtung im “North Star Valley“ (leider gibt es keine Webseite, nur eine Facebook-Seite) oder diese E-Mailadresse. Bei dem Resort “North Star Valley“ handelt es sich um Unterkünfte in durchsichtigen PVC-Halbkugeln (so genannte Bubble Tents) und kann in die Kategorie „Glamping“ eingeordnet werden.

Da das Resort im Berg gelegen und nur über eine enge und teils sehr steile Straße zu erreichen ist und am Resort nur begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, müssen alle Gäste am Tempel „Wat Theparam“ im Ort Pong Yaeng parken und sich telefonisch beim Resort melden, damit sie vom hauseigenen Pickup-Shuttle abgeholt werden.

Der früheste Check-in erfolgt ab 15:00 Uhr und man muss bis spätestens 19:00 Uhr eingecheckt haben, da um diese Zeit der letzte Pickup-Shuttleservice zum Resort angeboten wird. Pro Person werden für den Shuttleservice 40 Baht für die Hin- und Rückfahrt fällig.

Die Unterkünfte können in zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten gebucht werden, einmal nur mit Kaltwasserdusche und WC bzw. zusätzlich mit freistehender Badewanne. Wir haben die erste Variante gebucht und inklusive Frühstück 3.500 Baht (umgerechnet ca. 104,00 EUR) für zwei Personen bezahlt. Da dieses Resort noch relativ neu ist, dürfte es sich dabei aber noch um einen Discountpreis handeln.

Das Abendessen kann à la carte bestellt werden, ist für thailändische Verhältnisse etwas teuerer, aber seinen Preis allemal wert. Hier isst das Auge in einem unvergleichlichen Ambiente mit. Die von uns bestellten Speisen waren allesamt sehr schmackhaft und auch die Getränke waren sehr lecker. Für vier Personen haben wir insgesamt 2.079 Baht bezahlt (umgerechnet circa 62 EUR).

*Werbung* Zum “North Star Valley“ habe ich auch ein YouTube-Video inklusive ein paar Drohnenaufnahmen gemacht:

*Werbung* Die Bubble Tents von North Star Valley sind hier zu finden:

Chiang Rai

Heute am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Chiang Rai. Eine lange Autofahrt von circa 5 Stunden in den äußersten Norden Thailands, auf der wir keine größeren Zwischenstopps eingeplant hatten.

Nichts desto trotz gab es das ein oder andere kuriose auf der Wegstrecke zu sehen. Und kurz vor der Ankunft am Hotel, hatten wir eine leckere Khao Soi Suppe an einem kleinen Restaurant am Straßenrand zum Mittagessen. Die Khao Soi Suppe ist eine Spezialität aus dem Norden Thailands. Was ist drin? Curry, Kokosmilch, Hähnchenfleisch und frische Eiernudeln, von denen ein Teil frittiert oben auf die Suppe gelegt wird. Ähnlich wie die Laksa Suppe in Singapur oder Malaysia.

In Mae Kon (circa 12 Kilometer von der eigentlichen Stadt Chiang Rai entfernt) am frühen Nachmittag angekommen, checkten wir erst einmal in unser Hotel „Manonnee“ ein. Vom Design her ein sehr stylisches Hotel mit sehr geräumigen Zimmern.

Danach machten wir uns auf zum eigentlichen Ziel unserer Reise, zum weit über die Grenzen bekannten Tempel „Wat Rong Khun“ oder auch „Weißer Tempel“ genannt. Dieser war nicht weit von unserem Hotel, in einem kleinen Vorort von Chiang Rai gelegen.

Diesen Tempel hatte ich bereits einmal im Jahr 2008 besucht. Zu diesem Zeitpunkt war gerade mal der weiße Haupttempel mit ein paar kleinen, umliegenden Gebäuden fertiggestellt. Mittlerweile sind weitere Gebäude und ein See hinzugekommen. Aber auch zum jetzigen Zeitpunkt ist der Tempel noch nicht komplett fertig gestellt und wird stetig von dem Künstler und Architekten Chalermchai Kositpipat erweitert. Die komplette Fertigstellung der Anlage wird erst in 2070 erwartet. aber bereits jetzt ist dieser Tempel ein sehr sehenswerter Ort. Allein auf die Toilette muss man mal gegangen sein!

Hier noch ein kurzes Video vom Tempel auf meinem YouTube-Kanal:

Nach dem Besuch des Tempels sind wir in die  Innenstadt von Chiang Rai gefahren und hatten ein extrem leckeres und frisches Thai-BBQ-All-you-can-eat-Buffet. Für vier Personen haben wirinklusiveGetränke umgerechnet knapp 34 EUR bezahlt.

*Werbung* Hier der GoogleMaps-Eintrag zu dem Restaurant:

Nach dem Essen gingen wir zum Uhrenturm im Zentrum der Stadt. Der vergoldete und verzierte Uhrenturm ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt, sondern hier findet um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr eine Lichtshow mit musikalischer Untermalung statt.

Nach der Lightshow sind wir dann noch zum allabendlichen Nachtmarkt gegangen, haben dort das ein oder andere Souvenir erstanden und haben dann den Abend dort ausklingen lassen.

Amphoe Wang Thong

Gegen Mittag sind wir von Phitsanulok in die Amphoe Wang Thong gefahren. Dort hat meine Schwiegermutter ihre Farm mit Mango-, Durian-, Ananas- und Kautschukplantagen.

Auf dem Weg dahin machten wir auch einen Stopp an einem Markt von Farmern die dort ihre Produkte verkauften. Da wir auf der Mangoplantage am Abend mit ein paar Verwandten gemeinsam unter freiem Himmel essen wollten, wurden noch ein paar Zutaten und Speisen gekauft.

Als Wegzehrung hatte meine Schwiegermutter für mich schon Khao Niau Mamuang (Mango mit Klebereis und Kokosmilch-Sauce), meine Lieblings-Dessert, eingepackt. Sie weiß wo es die beste in Phitsanulok gibt!

Die Fahrt in das kleine Dorf Wang Nok Aen, in dem die Farm ist, dauert von Phitsanulok circa 50 Minuten. Da es in den letzten Wochen hier sehr trocken war, entstehen überall im Wald natürliche Waldbrände, aber es wird leider auch immer noch  Brandrodung  betrieben. Überall entlang der Strecke sieht man kleine Feuer lodern und Rauch aufsteigen. Die Einwohner haben die Feuer aber ganz gut im Griff und bekämpfen die Brände auch mit kontrollierten Gegenfeuern.

Auf der Farm angekommen, hab ich mir erst einmal die Mangobäume angesehen, weil an dieser Stelle dort bisher überwiegend Ananas angepflanzt wurden. Die Bäume stehen in einer guten Blüte, aber erst im April sind die Früchte zur ernte bereit. Ein Mangobaum ist immergrün und trägt zwischen 30 und 50 Früchte. Um euch einen Überblick über die Plantage zu verschaffen, habe ich einen Rundgang durch die Plantage gemacht und meine Drohne steigen lassen (Video davon sh. unter den Bildern).

Mein Schwager hat am Rand der Plantage eine kleine Terrasse errichtet, von der man einen schönen Blick auf die umliegenden Wälder und das Tal hat. Hier haben wir am Abemd auch unser kleines BBQ gehabt.

Nachtmarkt Phitsanulok

Auch hier in Phitsanulok ist die einfachste Art und Weise sich fortzubewegen mit dem Motorroller. Da auch hier ein großes Verkehrsaufkommen ist und Parkplätze mit dem Auto nur schwer zu finden sind. Daher haben wir auch heute den Motorroller benutzt, um zum Nachtmarkt (Walking Street) in der Innenstadt zu kommen.

Bevor wir jedoch zum Nachtmarkt fuhren, haben wir einen Zwischenstopp am Nan-Fluss (Mae Nam Nan) eingelegt, um dort vorher eine Fußmassage zu genießen. Die traditionelle Thaimassage und Fußmassage wird dort unter freiem Himmel angeboten. Hygienisch ist dort alles tipptopp, da sich dort auch ein Sanitärgebäude sowohl für Kunden als auch die Mitarbeiter befindet.

Für die einstündige Fußmassage haben wir gerade mal 120 Bath  bezahlt (das waren umgerechnet ca. 3,20 EUR). Und die Massage war wirklich hervorragend und sehr entspannend.

Danach sind wir dann zum Nachtmarkt bzw. zur Walking Street weitergefahren. Dieser wirklich große Nachtmarkt findet jeden Samstag statt. Dort gibt es alles was das Herz begehrt: Kunstgegenstände, Kleidung, Schuhe, Schmuck und eine reichliche Auswahl an thailändischen Snacks, Obst, Getränke und Speisen. 

Auch meine geliebten Insektensnacks (Seidenspinnerpuppen) werden unter anderem hier angeboten. Ich kann gar nicht verstehen, dass diese proteinreiche Nahrung uns Ausländer teilweise so abschreckt. Ich würde diesen Snack einer Tüte Kartoffelchips jederzeit vorziehen. Aber nun gut, über Geschmack lässt sich bekanntlich ja streiten.

Ich war jetzt bereits zum dritten oder vierten Mal auf diesen Nachtmarkt und finde ihn immer wieder interessant und erlebnisreich. Dieses Mal habe ich jedoch weniger fotografiert, sondern ein paar Aufnahmen mit meiner GoPro-Kamera gemacht.

Provinz Sukhothai

Am späten Vormittag machten wir uns heute mit ein paar Familienmitgliedern von Jom auf eine knapp zweistündige Fahrt von Phitsanulok auf in die Nachbarprovinz Sukhothai.

Genauer gesagt zu dem Tempel „Wat Phiphat Mongkhol“ in der Stadt Thung Saliam nordwestlich von Sukhothai. Eine sehr schöne Tempelanlage und auch an diesem Tag hatten wir Glück, dass nur wenig los war. Auch dort war ich wieder der einzigste ausländische Tourist.

In dieser Tempelanlage wird ein Abbild Buddhas in einem Schrein aufbewahrt, dessen Gewicht mit 8-10 kg angegeben wird. Dieser königliche Tempel wurde um das Jahr 1129 erbaut.

Nach dem Tempelbesuch fuhren wir mit Jom‘s Bruder und seiner Freundin weiter zum ca. 32 Kilometer nördlich entfernen Si Satchanalai National Park.

Bis wir im Nationalpark ankamen, fuhren wir durch eine sehr reizvolle Landschaft. Gesäumt von Zuckerrohr- und Mangoplantagen und natürlich großen Reisfeldern, schlängelte sich die gut ausgebaute Straße in Richtung des Nationalparks.

In den kleinen Ortschaften die wir durchfuhren, hatten  überall die Reisbauern vor ihren Häusern auf großen Plastikplanen die Reiskörner zum Trocknen ausgelegt.

Auf der Fahrt sahen wir aus der Ferne auf einer Bergspitze einen Chedi, den wir uns genauer ansehen wollten. Dazu gibt es ein kleines Video:

Am Potal des Nationalparks war erst einmal eine Eintrittsgebühr fällig. Ausländer mussten 200 Bath bezahlen, Thailänder wurden mit nur 40 Bath zur Kasse gebeten.

Kurz nach dem Eintritt zum Nationalpark erreichten wir bereits den ersten Aussichtspunkt. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf den Regenwald. An dieser Aussichtsplattform startet auch der Weg zum Wasserfall Tad Duan. Der Abstieg zum Wasserfall geht über einen circa 1 km langen, gut ausgebauten Trail. Da es wohl kurz vor unserer Ankunft geregnet hatte, war es recht glitschig und man musste gut aufpassen, dass man nicht ausrutschte. Dem entsprechend schweißtreibend war dann auch der Aufstieg, durch die nun sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wieder oben auf der Straße angekommen, konnte man richtig sehen wie das Wasser wieder verdampfte.

Ein kleines Video zu dem Wasserfall gibt es hier zu sehen:

Wat Rongjsaitehoktaong

Heute waren wir noch einmal in dem chinesischen Tempel „Rongjsaitehoktaong“ im District Wang Thong in der Provinz Phitsanulok. Diesen Tempel hatte ich bereits im Mai diesen Jahres besucht und auch im Blog beschrieben.

Deshalb gibt es jetzt an dieser Stelle nur einen Videoclip vom Tempel:

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