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Von Surin nach Nakhon Ratchasima

Auf der heutigen vorletzten Etappe unseres Roadtrips, besuchten wir als erstes den “Prasat Mueang Tam“ in Buri Ram. Der „Palast der unteren Stadt“ ist ein Tempelbezirk der Khmer im heutigen Thailand. Die Entstehung dieser Anlage wird auf das 11. Jahrhundert datiert.

Der Eintritt für diesen Tempel und den „Prasat Hin Phnom Rung“, den wir im Anschluss besuchten, konnte bereits hier als Sammelticket gelöst werden. Für Ausländer beträgt der Eintritt 150 Baht und Thailänder bezahlen 30 Baht.

Die nächste Sehenswürdigkeit (nur gut 7 Kilometer vom “Prasat Mueang Tam“ entfernt), der “Prasat Hin Phnom Rung“ in Buri Ram, ist ein Tempelbezirk der Khmer auf einem erloschenen Vulkan im heutigen Thailand. Die Entstehung dieser Anlage wird auf das 10. bis 12. Jahrhundert datiert. Da wir auf dem oberen Parkplatz fuhren, wurden 50 Baht extra an Parkgebühren fällig.

Von dem “Phanom Rung Historical Park“ fuhren wir dann auf dem direkten Wege nach Nakhon Ratchasima (kurz Korat genannt).

Wieder vorbei an unzähligem Weideland und Reis- und Zuckerrohrfeldern. Der Isaan wird nicht umsonst die “Reiskammer Thailands“ genannt.

In Nakhon Ratchasima angekommen, checkten wir in unser Hotel Leosor ein und ließen uns am Abend von einem Grab-Taxi (im übrigen eine sehr einfache und tolle Sache über die App) an den “SaveOne Night Market“ bringen. 

Dieser Markt ist unglaublich, ein Riesenangebot an Kleidung und sonstigen Artikeln jeder Art. Aber das wirklich beeindruckende war der separate Teile mit den Essensständen und Streetfood. So etwas großes habe ich bisher noch nirgendwo gesehen. Eine Riesenauswahl an frischen Speisen über Fleisch, Meeresfrüchte, Gebäck, Süßspeisen, Obst und Gemüse. Und dazu alles noch in recht sauberen und hygienischen Zuständen.

*Werbung* Google Maps Eintrag zum SaveOne Night Market:

Von Ubon Ratchathani nach Surin

Auch heute hieß es wieder früh aufstehen, da auf der nächsten Etappe viele Sehenswürdigkeiten auf uns warteten und wir auch noch mal einen Teil der Strecke zurückfahren mussten, da wir gestern aufgrund der einsetzenden Dunkelheit nicht alle Punkte anfahren konnten.

Dadurch erreichen wir bereits gegen 9:30 Uhr den Nationalpark “Pha Taem“ und gefühlt waren wir die Ersten die das Eingangsportal des Parks nach Entrichtung des Eintrittspreises (400 Baht für Ausländer, 40 Baht für Thailänder und 30 Baht für das Auto) durchquerten. 

So war es dann auch. Am ersten Viewpoint “Sao Chaliang“, bei den pilzförmigen Steinsäulen, war vor uns noch keiner anwesend. Später oben auf dem Plateau mit den ungewöhnlichen Rissen im Fels, kam ein Paar aus Minnesota hinzu, welches uns dann auch beim Fotografieren behilflich sein konnte.

Der nächste Aussichtspunkt am Visitor-Center von “Pha Taem“ war dann das Felsplateau mit der Steilklippe und einem atemberaubenden Blick auf den Mekong.

“Phae Taem“ mit Blick auf den Mekong

Dann sind wir über einen Trail zu einem der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von “Pha Taem“ gegangen. Unterhalb der Klippe befinden sich circa 300 Felszeichnungen deren Alter auf 3.000 bis 4.000 Jahre geschätzt werden und damit wohl die größte Sammlung von Felszeichnungen weltweit sein dürfte. Auf den alten Zeichnungen sind Utensilien zum Fischfang, Menschen und Tiere (Elefanten, Fische, Hunde) zu erkennen.

Aber allein die steile Felsenklippe war aus dieser Perspektive schon sehr beeindruckend.

Nach dem Nationalpark machten wir uns auf dem Weg in Richtung Provinzhauptstadt Surin. 

Bei der Fahrt über Land konnten wir viele Maniokfelder sehen die gerade angepflanzt  und auch abgeerntet wurden. Leider sahen wir auch immer wieder Felder die von den Bauern abgebrannt wurden und daher erheblich zu der Luftverschmutzung und Smog beitrugen.

Als Nächstes legten wir einen kurzen Zwischenstopp an den Tempel “Wat Thep Prasat Sa Kamphaeng Noi“ in Khayung ein. Hierbei handelt es sich um eine Khmer Tempelanlage aus dem 13. Jahrhundert.

Nur circa 30 Minuten entfernt kam dann direkt der nächste kleine Tempel den wir uns anschauten. Sein Name “Wat Prasat“ in Huai Thap Than.

Kurz vor dem Ziel unserer heutigen Etappe besuchten wir dann noch den Tempel “Wat Prasat Sikhoraphum“ in Ranang, nicht weit entfernt von der Stadt Surin.

Die Bauzeit dieses Khmer-Tempels lässt sich auf die Angkor-Wat-Periode des frühen 12. Jahrhunderts schätzen. Die Tempeltürme sind von einem Wassergraben umgeben. Diese Bauform ist für Khmer-Tempel in Thailand einmalig und hat eine kosmologische Bedeutung, die ansonsten nur bei wichtigen Staats-Tempeln wie z.B. in Angkor Wat vorgefunden werden kann.

Der Wassergraben hatte aber auch fototechnisch für mich einen Reiz. Ausnahmsweise habe ich bei den Bildern mal einen Drama-Filter hinterlegt, weil es sehr gut zu der Stimmung passte.

Bevor wir uns dann vor Einbruch der Dunkelheit zu unserem Quartier “Seven Bee Boutique Hotel“ in Surin begaben, machten wir noch einen kurzen Abstecher an einen See und auf einen lokalen, aber relativ großen Markt.

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