Schlagwort: Seattle

Olympic National Park / Washington

Heute früh ging es mit der Fähre von Seattle nach Bainbridge Island. Da hies es dann erstmal mit dem Auto am Fährhafen in der Schlange stehen und warten bis die Ampel auf grün schaltet, um dann in der Kolonne einen zugewiesenen Platz im Bauch der Autofähre einzunehmen.

Vom Deck der Autofähre hatte man dann beim Übersetzten nochmal einen schönen Blick auf Seattle. Wenn auch das Wetter Seattle-Typisch war, Wolken und Nieselregen.

Bei der Fahrt durch den Olympic National Park (Halbinsel) über Port Angeles habe ich einen kurzen Stop am Lake Crescent eingelegt. Direkt vom Parkplatz des Lake Crescent ist über eine kurzen Trail, der „Marymere Wasserfall“ erreichbar. Dieser kleine, aber schöne Wasserfall ist von moosbewachsenen Bäumen umgeben.

„Marymere Wasserfall“ im Olympic National Park
Lake Crescent / Olympic National Park

Vom Lake Crescent ging es dann weiter über Forks (bekannt aus den Twilight Filmen) zu den Stränden Rialto Beach und Ruby Beach an der Oregon Coast. Mein Hotel an diesem Abend war das „Days Inn Ocean Shores“.

Rialto Beach / Olympic National Park

Seattle / Washington

Anflug auf Seattle über die „White Mountains“ (New Hampshire)

Ankunft in der „City of Grunge“ … coole Stadt! Zuvor war jedoch der Flug mit Delta Air Lines von Frankfurt über Amsterdam nach Seattle etwas turbulent. Weniger wegen Turbulenzen in der Luft, ein Sitznachbar direkt eine Reihe hinter mir bekam während des Fluges von Amsterdam nach Seattle einen schweren epileptischen Anfall. Keine tolle Situation, zumal er keine direkten Angehörigen mit an Board hatte. Aber glücklicherweise waren bei diesem Flug Ärzte als Fluggäste an Board und es musste keine Notlandung (die kurzzeitig von der Crew in Erwägung gezogen wurde) eingeleitet werden.

Dann aber kurz nachdem der Airbus A330-300 auf der Landebahn in Seattle aufgesetzt hatte bekam er einen erneuten Anfall. Alle waren sehr angespannt und mussten erst einmal sitzen bleiben, da nun die Jungs von der Feuerwhr bzw. Notfallarzt erstmal an Board gelassen wurden um erste Hilfe zu leisten. Ein Hulk von einem Feuerwehrmann (von der Statur wie Ralf Möller und ich kam mir vor wie in einem Actionfilm) hievte den Patienten aus seinem Fensterplatzsitz in den Rollstuhl.

Ich hatte bei meinen bisherigen Flügen schon viel erlebt (Triebwerksausfall, heftige Turbulenzen, einquartierung auf einer Luxusinsel auf den Malediven bei einer mehrstündigen Flugverspätung etc.), aber solch einen Vorfall noch nicht.

Nach dem ganzen Trubel jetzt noch durch die Immigration und dann den Mietwagen entgegennehmen. Hat dann auch alles reibungslos funktioniert und den Nachmittag konnte ich dann noch mit Sightseeing verbringen.

Leider hatte ich für Seattle nur 1,5 Tage eingeplant, eindeutig zu wenig um in Ruhe diese tolle Stadt zu erkunden.

Da ich ein großer Fan von Hard Rock und dem speziellen Seattlesound „Grunge“ bin, wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen ein paar sehenswerte Punkte an diesem Ort zu besuchen.

Kurt’s Parkbank im „Viretta Park“

Mein erster Stopp war der „Viretta Park“, im Osten der Stadt, in der Nähe vom Lake Washington. Angeblich soll in diesem Park auf der Parkbank Kurt Cobain öfters gesessen haben. Die Bank ist übersäht mit Sprüchen und Grüßen die an Kurt Cobain erinnern. Sein ehemaliges Wohnhaus, in dem er am 5. April 1994 auch Suizid begang, steht direkt neben dem Park in der 171 Lake Washington Blvd East.

Ehemaliges Haus von Kurt Cobain, 171 Lake Washington Blvd East, Seattle

Danach ging es zum Kerry Park auf dem Queen Ann Hill, von dem aus man einen tollen Blick auf die Skyline von Seattle und die Umgebung genießen kann. Auf dem Weg zur bronzenen Jimi Hendrix Statue (zu finden an der Ecke Broadway / Pike Street) schaute ich mir noch die Space Needle aus nächster Nähe an.

Blick auf die Skyline von Seattle / Kerry Park (Queen Anne Hill)

Am spät Nachmittag machte ich mich dann auf in den historischen Stadtteil Seattles, dem Pike Place Market. Dieser Markt ist ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne. Überall kleine Restaurants, Kneipen und Marktstände mit frischem Obst, Gemüse und Fisch. Auf dem Fischmarkt werden traditionell große Fische an den Köpfen der Marktbesucher vorbei geworfen. Eine riesen Gaudi mit viel Gebrüll und Markttreiben.

In der Nähe des Marktes findet man auch die aller erste Filiale von Starbucks (1912 Pike Place).

Erste Filiale von Starbucks (1912 Pike Place)

Zum Abendessen besuchte ich dann das „Matt’s in the Market“, ein kleines, aber sehr leckeres Restaurant (94 Pike Street Ste 32). Übernachtet habe ich im Hotel „Holiday Inn Express & Seatle-SEA-TAC Airport“.

Leckerer Salat im „Matt’s in the Market“
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