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Von Chiang Khan nach Bueng Kan

Diesen Tag begannen wir recht früh, da wir den Mönchen am Morgen Opfergaben direkt auf der Straße an unserem Hotel übergeben wollten. Da wir sowieso früh auf unsere nächste Etappe starten wollten, kam uns das ganz gelegen.

Nachdem die Mönche gegen 7 Uhr die Opfergaben entgegengenommen hatten, nahmen wir unser Frühstück im Hotel ein und brachen kurz darauf auf.

Der größte Teil unseres weiteren Routenverlaufes, bis zur nächsten Stadt Nong Khai, ging größtenteils am Mekong entlang.

Dort trafen wir dann auch bei einem kurzen Fotostopp auf ein Ehepaar aus Kanada, die mit einem Tandem (Liegesitz-Sattel-Kombination Modell PINO, lustigerweise von dem deutschen Fahrradhersteller HASE BIKES) Thailand durchquerten. Bereits jetzt hatten sie schon etwas mehr wie 2.700 Kilometer auf ihrem Tacho, Hut ab!

Unseren nächsten größeren Stopp vor Nong Khai planten wir an dem Tempel “Wat Pha Tak Suea“ bei Pha Tang ein, an dem kürzlich eine gläserne Skywalk-Plattform fertiggestellt wurde. Von dort aus hat man einen schönen Blick hinab auf den Mekong und das gegenüberliegende Grenzgebiet von Laos.

Bevor wir Nong Khai erreichten, machten wir einen Halt für ein kleines Mittagessen an einer Garküche am Straßenrand in Ban Mo, welches von Schülern einer nahegelegenen Schule gut besucht war. Wir bestellen zwei Nudelsuppen die sehr lecker waren. Generell kann man sagen, dass die kleinen Garküchen die gut besucht sind, bisher nie ein Reinfall für uns waren.

Kurz nach dem Mittagessen erreichten wir dann auch die Stadt Nong Khai, von der ich aber mehr erwartet hatte und eher enttäuscht war. Daher auch nur ein Foto von der jedoch recht schön gestalteten Uferpromenade.

Uferpromenade von Nong Khai

Da das eigentliche Ziel in Nong Khai für uns ein anderes gewesen war, war es verschmerzlich dass uns die Stadt selbst nicht so gefallen hat. Wir wollten uns nämlich den Skulpturenpark “Sala Kaeo Ku“ anschauen. Der Eintritt für Ausländer beträgt hier 40 Baht, für Thailänder 20 Baht.

Hier überraschte uns ein sehr schön und sauber angelegter Park im Grünen, mit großen, buddhistischen Skulpturen die ein tolles Fotoobjekt waren.

Nach Nong Khai führte uns der Weg weiter nach Bueng Kan.

Dort war das Hotel “The One“ unser nächstes Übernachtungsquartier. Ein etwas außerhalb von Bueng Kan gelegenes Hotel, mit sehr geräumigen und sauberen Zimmern. Zudem kann man kostenlos das schöne Pool am Hotel nutzen, leider war aufgrund unserer späten Ankunft dieses schon geschlossen. Weiterer Vorteil vom Hotel, direkt nebenan gibt es einen großen Tesco Lotus Supermarkt.

Entlang des Mekong hatten wir auch an einigen Orten die Möglichkeit ein paar Drohnenaufnahmen von der schönen Landschaft zu machen:

Von Phitsanulok nach Chiang Khan

Heute startet unser Roadtrip in den Isaan (Nordosten von Thailand), größten Teils entlang des Mekong. Aber bevor wir die erste Etappe richtig beginnen, haben wir einen Zwischenstopp an den Kaeng Song Wasserfällen eingelegt, die wir entlang der geplanten Route passierten. Da es mitten in der Woche und noch recht früh am Morgen war, waren wir alleine dort. Keine Menschenseele weit und breit, bis auf ein paar Shop-Besitzern. Trotz der allgemeinen Trockenheit, führte der Fluss Wang Thong noch relativ viel Wasser.

Es blieb uns dann auch etwas Zeit meine dji Mavic Mini für ein paar Luftaufnahmen aufsteigen zu lassen:

Die weitere Route von der Provinz Phitsanulok in die Nachbarprovinz Loei, führte uns durch eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend. Gemütlich schlängelte sich die Straße durch die hügelige und reichlich bewaldete Region, die in Reiseführern auch gerne mal als “thailändische Alpen“ beschrieben wird. Ganz so hoch geht es hier jedoch nicht. Einen kurzen Kaffeestopp legten wir am Straßenrand gelegenen Café “The Oasis“ nahe der Ortschaft Bo Pho ein. Von der Terrasse des Cafés hatten wir einen herrlichen Panoramablick in die umliegende Landschaft. In der Tat eine Oase der Ruhe, hier kann man es eine Weile zum relaxen aushalten.

Café “The Oasis“ / Bo Pho

Danach fuhren wir weiter Richtung Nordosten, durchquerten dabei einen Teil des Phu-Rua-Nationalparks und stießen dann später automatisch auf den Mekong. Etwas was ich bisher nicht wusste, entlang des Ufers wird viel Tabak angebaut.

Unser Quartier für diese Nacht war das Hotel “Remember Loei Love“ in Chiang Khan, direkt in der Altstadt gelegen, umgeben von alten Holzhäusern in unmittelbarer Nähe des Mekong. Von der Dachterrasse unseres Hotels hatten wir einen tollen Überblick über die kleine Stadt und auch einen direkten Blick auf den Mekong.

Zuerst schauten wir uns die schön angelegte Uferpromenade an. Teilweise hatten die Einwohner direkt ihre Gärten am Ufer des Mekong angelegt und konnten hier Papaya, Salat und Kräuter für den täglichen Bedarf anpflanzen. Zudem konnten wir Jugendlichen beim traditionellen Fischen mit einem Netz zuschauen. 

Danach schlenderten wir durch die Altstadt mit ihren alten Holzhäusern, die teilweise als Hotels oder Geschäfte umgebaut wurden. Die alten Häuser machten einen sehr gemütlichen Eindruck auf uns.

Am Ende der eigentlichen Walking-Street, schauten wir uns noch den Tempel “Wat Sri Khun Muang“ an.

Das eigentliche Treiben in der Altstadt von Chiang Khan bzw. der Walking-Street ging erst nach Einbruch der Abenddämmerung los. Die Einheimischen bauten ihre Essens- und Verkaufsstände auf und die Straße füllte sich langsam mit Touristen. Wir versorgten uns dann auch an diversen Ständen mit Streetfood und konnten uns so durch verschiedenste Speisen probieren.

Den Abend ließen wir dann in der “Miss you bar“ bei einem leckeren “Singapore Sling“ (in Singapur hatten wir es leider versäumt diesen Cocktail zu probieren) ausklingen.

Von der Dachterrasse unseres Hotels konnte ich auch perfekt meine Drohne für ein paar kurze Luftaufnahmen fliegen lassen:

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