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Kayak-Abenteuer in Ao Thalane

Heute Vormittag hatten wir eine Kayak-Tour in Ao Thalane gebucht. Pünktlich um 8:30 Uhr wurden wir von unserem Tourguide Noom, der auch die Tour mit uns gepaddelt ist, am Hotel abgeholt.

Glücklicherweise wurde mit uns nur noch ein weiterer Tourist an einem anderen Hotel abgeholt, Andy aus Kanada. Und so bestand unsere Gruppe mit einem weiteren Guide aus nur 5 Personen.

Der Transfer zur Ao Thalane Bucht und Kayak-Pier dauerte circa 45 Minuten und ging durch eine traumhafte Landschaft. Kautschukplantagen wechselten sich mit Palmölplantagen ab und immer wieder fuhren wir entlang hoher, grün bewachsener Kalksteinfelsen.

Von Noom bekamen wir dann auch eine kurze Einweisung ins Kayaking. Uns war jedoch die Technik durch vorheriges Kayaking bereits bekannt, verwundert war ich nur das Andy als Kanadier noch nie Kayak gefahren ist. Ok, fairerweise muss man sagen dass er gebürtig aus Hong Kong stammt.

Ao Thalane hatte ich diesmal bewusst als Kayak-Ziel ausgewählt, da ich bereits 2011 schon einmal in Ban Bor Thor hier in der Gegend mit dem Kayak unterwegs war. Dort gibt es zahlreiche Unterwasserhöhlen die man mit dem Kayak befahren kann. Hier in Ao Thalane liegt der Schwerpunkt jedoch eher auf den steilen Kalksteinfelsen, die man wie in einer Art Canyon durchfährt und natürlich ist die Tier- und Pflanzenwelt auch sehenswert.

Da diesen morgen aufgrund der Gezeiten Niedrigwasser herrschte, konnten wir nur in den Canyon rein und wieder raus fahren. Üblicherweise fährt man sonst eine Runde.

Kurz bevor wir in den Canyon rein fuhren, machten wir auf einer Sandbank in der Bucht einen kurzen Zwischenstopp und dort zeigte uns Noom Seesterne und Krebse.

Ao Thalane / Provinz Krabi

Dann paddelten wir von der Sandbank weiter Richtung Eingang des Canyon. Und schon kurz nachdem wir die natürliche Eingangspforte der grünbewachsenen Kalksteinriesen durchfahren hatten, sahen wir schon die ersten Affen in den Mangroven und Felsen sitzen.Im Canyon wurde die Strömung angenehmer und wir paddelten gemütlich tiefer hinein in die Schlucht. Hier war es sehr ruhig und idyllisch, einfach eine traumhafte Kulisse.Hier und da sahen wir Echsen und ganz am Ende des Canyon, wo auf Grund des niedrigen Wasserstandes am Ufer der schlammige Untergrund zu sehen war, sahen wir auch witzige Winkerkrabben, wo sich bei den Männchen der Exemplare einseitig eine vergrößerte, orangefarbene Schere zeigte mit der sie uns zuzuwinken schienen. 

Die Tour dauerte circa 2,5 Stunden und war ein sehr schönes Erlebnis und das gerade mal für 500 Bath pro Person (umgerechnet circa 13€).

Am Abemd haben wir dann am Noppharat Thara Beach frischen, gegrillten Fisch (Red Snapper) und Hähnchen mit Gemüse in süß-sauerer Sauce und Reis an einem Streetfood-Stand gegessen.

Kayaking von Ao Nang Beach nach Railay Beach West

Heute haben wir uns für den ganzen Tag ein Kayak ausgeliehen. Für 1000 Bath haben wir auch relativ schnell einen Vermieter am Ao Nang Beach gefunden. Wir wurden dann mit Schwimmwesten und wasserdichtem Beutel für unsere Wertsachen eingedeckt.

Ao Nang Tower

Zuerst ging es dann entlang des riesig aus dem Wasser ragenden Kalksteinfelsen „Ao Nang Tower“ Richtung Tonsai Beach. Dort legten wir an einem kleinen Strand einen Zwischenstopp ein und konnten Freeclimbern beim klettern zuschauen.

Von Tonsai Beach ging es dann weiter entlang steiler Felsen und kleineren aus dem Meer herausragender Felsen entlang bis nach Railay Beach West. Dort machten wir es uns ein paar Stunden gemütlich, da wir ausreichend Proviant dabei hatten.

Insgesamt ein sehr schöner Ausflug, jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein das es bei 33° relativ mühselig ist, diese Strecke zu meistern.

Zum Abendessen waren wir heute Abend ausnahmsweise mal im Hotel, da es ein thailändisches Buffet gab. Eine sehr schöne Auswahl an traditionell thailändischen Speisen, mit viel Meeresfrüchten und einem leckeren thailändischen Dessert-Buffet.

Außerdem gab es noch ein Kaffee und Tee Bar, da habe ich nun meinen aller ersten thailändischen Tee getrunken. Allein die Zubereitung ist mit unserer Teeküche nicht zu vergleichen. Zuerst wird der aus Thailand stammende Tee in ein Säckchen, welches als Filter fungiert, gefüllt. Dieses Säckchen wird dann in eine Kanne gehalten und mit einer Schöpfkelle heißes Wasser aus einem Behälter über den Tee gegossen. Das Säckchen mit dem Tee wird dann in der Kanne ca. 20 Sekunden geschwenkt. Dann wird der Tee in ein Glas, in dem sich bereits gesüßte Kondensmilch befindet, geschüttet. Der Tee, genannt Cha-Ron, hat eine orangebraune Farbe und schmeckt sehr aromatisch und süß. In einer abgewandelten Variante wird er auch als Eistee angeboten. Dann heißt dieser Tee Cha-Yen oder Cha-Chak wenn der Tee noch zusätzlich „akrobatisch“, wie auf viele Nachtmärkten zu sehen, zubereitet wird. Wie das in etwa funktioniert kann man etwas weiter unten in einem kleinen Video-Clip sehen.

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